ELTERN – Coaching

„Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht.“

Afrikanisches Sprichwort

Sie haben sich dazu entschieden Kinder einen Platz in dieser Welt zu schenken.

Dies ist eine wundervolle und gleichzeitig verantwortungsvolle Aufgabe – sowohl für die Eltern als auch für die Kinder.

Ich hätte mir zur Zeit der Erziehung meiner Tochter, mein jetziges Wissen gewünscht. Aus dieser Erkenntnis heraus ist es mir ein Anliegen Eltern zu unterstützen in ihrer wertvollen Begleitung von heranwachsenden Menschen. Kindern einen geschützten Rahmen zu schenken und diesen liebevoll und respektvoll zu halten, stellt gerade in der Pubertät eine Herausforderung dar.

Von daher ist für mich das Wort “ Be-ziehung“ stimmiger als „Erziehung“, was nicht einhergeht mit einer antiautoritären oder Laisser-faire Haltung, sondern die Beziehungsaufgabe liegt darin, je jünger die Kinder sind, sie zu führen und je älter sie werden, diese Führungsaufgabe den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen bewusst selbst zu übertragen.

Die Führungsaufgabe steht unter dem Aspekt der Bedürfniserfüllung des Kindes und des Elternteils gleichermaßen. Durch die Medien, die Arbeits-und Familienmodelle (wozu auch die Patchworkfamilien zählen) und jetzt auch durch Corona wird diese Aufgabe schwieriger.

Zu erkennen, was Ihr Kind in einer herausfordernden Situation benötigt und um was es Ihnen geht, ist echte Detektivarbeit. Die gute Nachricht wir sind zeitlebens lernfähig und können daran arbeiten. Es braucht dazu Entschlossenheit und die Sichtweise Ihr Kind als Mensch zu sehen.

Sie in Konfliktsituation mit Ihrem Kind oder Partner zu begleiten und zu unterstützen, sehe ich als meine Aufgabe zum Wohle aller.

Wussten Sie schon, dass  

erst 1989 die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet  und begonnen wurde, dass die Grundrechte (Würde, Gleichheit,Unveräußerlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden)  auch für Kinder gilt?

1992 erkennt Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention mit einigen Vorbehalten an.

In Deutschland wurde dieses Kinderrecht im Jahre 2000 durch eine Neufassung des Artikels § 1631 (.. „körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen“ Kindern gegenüber unzulässig sind.) zur gewaltfreien Erziehung im BGB umgesetzt und durch das Bundeskinderschutzgesetz im Jahre 2012 verstärkt.

Rechtlich gesehen sind Kinder somit erst seit 2012 in Bezug auf eine würdevolle Behandlung den Erwachsenen gleichgestellt. 

Als ich meine Ausbildung zur Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation absolviert habe, war ich entsetzt als ich Obiges gehört habe. Es hat mich schockiert, dass Kinder bis dahin rechtlich so ungeschützt und ausgeliefert waren. Ich bin erleichtert, dass Sie jetzt rechtlich geschützt sind und gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass sie es in der Realtiät viel zu oft nicht sind und nicht als Menschen wertgeschätzt werden.

Mit meiner Arbeit möchte ich dazu beitragen es zu verändern.

Soll das so bleiben?

Wer, wenn nicht ich?
Wann, wenn nicht jetzt?