09.04.2021 Mini-Medi: Berührung

Meine Meditation für Sie: Berühren oder berührt werden?

Sie möchten mehr Mediationen genießen?

Dann melden Sie sich an zu meinem Achtsamkeits – Themenabenden an. Der nächste Themenabend findet am Donnerstag, den 15.04.21 ONLINE statt mit dem Thema: „Umgang mit Gedanken.“

09.04.2021 Wie Sprache berührt

Wie sprechen Sie mit sich?

Nicht nur Hände, sondern auch Worte können uns berühren und durch Gestik und Mimik offenbart sich die enge Verknüpfung zwischen Klang und Körper, zwischen Schallwellen/ Feinstofflichem und festen (Körper) Formen.  

Wie sieht Ihre „Oberfläche“ beim Zuhören aus?

In meinem ersten Newsletter habe ich gefragt, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten.

Was verbindet Ihre Aufmerksamkeit mit Ihrem Trommelfell?

Na – da „treffen“ die Worte Ihres Gegenübers „auf“. Und Ihre innere Stimmung  entscheidet darüber, wie entspannt oder gespannt Ihr Körper – und damit auch Ihr Trommelfell –  ist.

Wie wird Ihr Trommelfell die Schallwellen aufnehmen und weiterleiten an Ihr Gehirn? Wie wird wiederum dieses die ankommenden Geräusche interpretieren? Als harsche Kritik oder einschmeichelnde Umgarnungen?

Manchmal braucht es auch gar keine Ansprache von außen und es spricht dennoch jemand mit uns. Das sind dann die Stimmen unseres „inneren Kritikers“, des „ungeduldigen Antreibers“, des hilflosen Mädchens, des souveränen Businessmannes oder der überforderten  Mutter im Spagat zwischen Kindern und Teilzeitjob. All diese oder ähnliche Stimmenbesitzer wohnen in uns.

Wir können uns zwischendurch immer wieder fragen, wer denn da gerade spricht und worum es  diesem „ inneren Familienmitglied“ geht, welches Bedürfnis ihm am Herzen liegt? Lassen Sie es in Ruhe zu Ende erzählen und laden Sie weitere innere Familienmitglieder gern zum Selbstgespräch ein und vergessen Sie dabei diejenigen nicht, die sonst so still sind. Stille Wasser sind tief und in der Tiefe ist das Wasser klarer und ruhiger als an der Oberfläche. Ihre Beiträge können wundervoll sein, auch wenn sie etwas Zeit brauchen, bis sie an die Oberfläche kommen und gleichwertig versuchen Sie die Bedürfnisse des schnellen Entscheiders ebenso wertzuschätzen.

Führen Sie ruhig ab und zu Selbstgespräche – nicht dauernd und nicht stundenlang, einfach mal so zwischendurch.

Und versuchen Sie es einmal damit, allen „Gesprächspartnern“ wohlwollend zu begegnen. Ja wirklich allen wohlwollend, denn alle wollen nur das Eine: Sie schützen oder Ihnen helfen. Jeder meint es wirklich gut. Und jeder darf gerne reden – oder aber auch gerne einmal schweigen. Das ist die innere Haltung der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg. Mehr dazu in meinen (Online) SEMINAREN.

Zu Freunden sind wir oft viel freundlicher als zu uns selbst- darum mein Tipp sprechen Sie mit sich wie zu einem guten Freund in einer berührenden wohlwollenden Art und Weise nach dem Motto: „Ich bin freundlich zu mir selbst“. ( Diese ist bei mir als Postkarte erhältlich :))

09.04.2021 Osteopathie und Berührung

Die Grundlage der Osteopathie bildet die Berührung.

Doch was können Hände wirklich erspüren und bewirken? Darum soll es in diesem Newsletter gehen.

Als Physiotherapeut hat man außer seinen Händen auch noch verschiedene Geräte, mit denen man den Patienten behandeln kann.

In der Osteopathie wird die gesamte Behandlung nur mit den Händen durchgeführt und sie wird dadurch der Bezeichnung „BeHANDlung“ sehr gerecht.

Was ich alles spüren kann:

Mit meinen Händen kann ich die unterschiedlichen Gewebearten ertasten wie z. B. Knochen, Bänder, Muskeln, Sehnen, Nerven und  Arterien. Jedes Gewebe hat seine eigene Persönlichkeit und es spricht auch eine eigene Sprache.

Wenn es dem Muskel zu viel geworden ist, schmerzt er, wenn die Arterien abgedrückt werden, entstehen stechende, krampfartige Schmerzen und das Gewebe beginnt zu frieren. Wenn jedoch Venen sich unbehaglich fühlen, breiten sie sich aus und dem Körper wird heiß.

In unseren Händen gibt es Sensoren, die alles erfassen, was die Haut uns mitteilen möchte. Diese „Nachrichten“, die zum Gehirn geleitet werden und uns manchmal mehr, manchmal weniger bewusst sind, lauten z. B. Wärme, Kälte, Feuchtigkeit, Vibration, Festigkeit, Elastizität  oder Weichheit, Beweglichkeit oder Starre. Ihnen verdanken wir es, dass wir eine warme Tasse Tee von einem kalten Glas Milch unterscheiden können.

Als Osteopathin habe ich diese Fähigkeit weiter ausgebaut, so wie ein Klavierspieler die Koordination und Beweglichkeit der einzelnen Finger trainiert. Für mich ist das TASTEN mein Kapital, für den Klavierspieler die BEWEGLICHKEIT.

Was ich noch spüren kann, sind Spannungen von Faszien über weitere Distanzen. So kann ich wahrnehmen, welchen Weg die Spannung im Körper nimmt, beispielsweise vom rechten Fuß über das rechte Knie zur Taille und bis zur Niere oder vom Kopf über Hals und Brustbein zum Mageneingang.

Wie habe ich das entwickelt?

Eine sieben Jahre dauernde Osteopathieausbildung, die „Berührung“ vieler Menschen, jahrelange, beständige Übung und ein immerwährendes Lernen aus den vielfältigen Erfahrungen haben mich so weit gebracht.

Entstanden ist dies so:

In meiner Osteopathieausbildung wurden wir darauf trainiert, einen Erfahrungsschatz aufzubauen, denn jeder Mensch fühlt sich anders an und doch gibt es Gemeinsamkeiten. So habe ich z. B. anhand der „BeHANDlung“ von 30 Ausbildungskollegen eine Vorstellung davon bekommen, wie sich eine normale Leber anfühlen sollte und welche tastbaren Veränderungen besser ärztlich abgeklärt werden sollten.

Um besser fühlen zu können und um alle optischen Ablenkungen auszusperren, schließe ich oft die Augen. Während des Tastens sind all meine Sinnesorgane zu hundert Prozent auf Empfang geschaltet. Ich nehme den Atem wahr, lausche den verschiedenen Geräuschen des Körpers und nehme auch immer wieder eine übergeordnete Haltung ein, um die gesamte Situation und die damit verbundene Stimmung zwischen meinem Patienten und mir zu erspüren: Wird er ruhiger und entspannt sich sein Körper?

Die Berührung ist feinsinniger und mit mehr Gefühl verbunden als das reine Anfassen. Mich einzufühlen in die Geschichte des Körpers des Menschen vor mir und seine momentane Befindlichkeitslage ist das Eine und damit sehr behutsam umzugehen – ohne invasiv zu sein.  An anderer Stelle braucht es das direkte und unmittelbare Anfassen, um das Gewebedickicht zu durchdringen und die Zu- und Abflüsse für das darin Liegende zu öffnen. Manchmal sage ich: „ Da räumen wir mal (wieder) auf!“

Die BeHANDlungen/Berührungen bewirken also das alle Körperzellen mit Blut, Nährstoffen und Sauerstoff gut versorgt werden und die „Müllentsorgung“ ebenso gut funktioniert und somit die Giftstoffe ausgeleitet werden können. 

Die meisten von uns entrümpeln von Zeit zu Zeit ihre Wohnungen, den Schreibtisch, den Gartenschuppen oder das Auto. Doch es ist auch wichtig, dass wir unseren Körper und ebenso unseren Geist „ausmisten“.

Und wann machen Sie Ihren Frühjahrsputz im Körper?

Newsletter 26.März: Meine Achtsamkeitsübung für Sie

Diese zwei bis 3 minütigen Achtsamkeitsübungen nenne ich auch „MINI- Medi“ ( aus mini und Meditation). Ich schenke Sie Ihnen und damit Sie sie sich selbst schenken können – vielleicht zum Einstimmen auf das Wochenende.

In den nachfolgenden Tagen können Sie sich daran erinnern und das Gehörte aufleben lassen oder sich erneut damit verbinden. Ich wünsche Ihnen ein paar entspannende und bereichernde Momente mit sich selbst.

Wenn Ihnen meine MINI-Medi gefallen hat und Sie Appetit auf mehr oder Maxi Medi`s haben, dann melden Sie sich zum Basisabend „Mein Achtsamkeitstraining“- ONLINE an. Dort erfahren Sie Wissenswertes und können Meditationen noch länger genießen. Ich freue mich auf Sie.

Meine erste MINI- Medi hat das Thema: “Wahrnehmung“ vom 26.03.2021

Newsletter 26.03.: „Die Geschichte und Grundprinzipien der Osteopathie“

HERZlich willkommen liebe LEBENS-Impulsler,

es freut mich wirklich sehr, dass Sie den Weg über meinen Newsletter LEBENS – Impulse zu meiner Website gefunden haben!

Lassen Sie mich mit der Geschichte der Osteopathie beginnen.

Die Geschichte und Grundprinzipien der Osteopathie

Die Osteopathie, deren Name sich von den griechischen Bezeichnungen für Knochen = Osteo und Leiden = Pathos  ableitet bildet die Grundlage meiner Behandlungen.
Sie wurde 1874 von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still  (1828 – 1917) begründet, der nach tragischen Todesfällen in der eigenen Familie auf der Suche nach einem grundlegend neuen Verständnis von medizinischer Behandlung war.

Aufbauend auf seinen Erfahrungen als sogenannter „Bonesetter“ (Knocheneinrenker) und als Arzt in einem Feldlazarett während des amerikanischen Bürgerkrieges entwickelte er das ganzheitliche Konzept der Osteopathie, um das Leiden seiner Patienten zu lindern. Er bediente sich damals ausschließlich seiner Hände und das hat sich bis zum heutigen Zeitpunkt nicht geändert.
Die erste Schule für Osteopathie gründete er 1891/92 in Kirksville/USA. Die Osteopathie ist danach von William G. Sutherland, John Upledger und Jean Pierre Barall weiterentwickelt worden. Zu letzteren wegweisenden Osteopathen komme ich in einem anderen Blogbeiträgen.

 

Die fünf Grundprinzipien der Osteopathie sind: 

„Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung.“

 

1.Der Mensch wird als eine Einheit von Körper, Denkweisen und Gefühlen gesehen und in seiner Gesamtheit behandelt.

2.Nicht die Krankheit steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch.

3. Alles soll fließen können. Eine freie Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und ein reibungsloser Abtransport von Abfallstoffen aus den Zellen sind lebensnotwendig. 

4.Es besteht dabei eine Wechselwirkung von Struktur und Funktion: Die Struktur beeinflusst die Funktion und die Funktion beeinflusst die Struktur.

5.Der menschliche Körper verfügt über einen Selbstregulationssmechanismus (= „innerer Arzt“, Selbstheilungskräfte), der angeregt werden kann und damit zu einer Stärkung des eigenen Abwehrsystems führt.

Begleiten Sie mich auf dem Weg einer faszinierenden Körpertherapie und entdecken Sie völlig neues Wissen.

Meine LEBENS – Impulse werden Ihnen freitags zugesendet zur Einstimmung auf Ihr Wochenende.  So können Sie die Anregungen lesen oder auch hören. Ja – Sie haben richtig gelesen – es gibt auch kurze Audiodateien, damit Ihre Augen eine Verschnaufspause einlegen können. Über das Hören tauchen Sie mal für einen Moment in eine andere Welt – die des Spürens.

Erleben ist natürlich noch intensiver durch Berührung. Der kürzeste Weg Ihre Lust auf ein direktes Spürerlebnis zu stillen ist sich direkt behandeln zu lassen! Meine Hände sind für Sie da.

Im nächsten Blogartikel mehr dazu zum Thema:

Berührung- was bewirkt Osteopathie konkret.

Newsletter 26. März Wertschätzend kommunizieren

Wertschätzend kommunizieren – wie geht das?

 

Haben Sie sich beim Beginn eines Gespräches schon einmal gefragt, wo Ihre Aufmerksamkeit ist? 

Wertschätzung beginnt schon vor dem eigentlichen Gespräch und zwar bei Ihnen selbst .

 

Sie haben die Wahl:

Brauchen Sie gerade selbst Ihre Aufmerksamkeit und Energie oder haben Sie die Bereitschaft bzw. dringendes Bedürfnis für ein Gespräch mit Ihrem Gegenüber?

 

Wo ist Ihr Fokus?

Gehören Sie zu den Menschen, die eher beim Gegenüber sind oder eher bei sich selbst? Wenn Sie in sozialen oder medizinischen Berufen tätig sind, neigen Sie vielleicht dazu – so wie ich selbst auch –  beim Anderen zu sein, um genau zuzuhören und zu erfassen, was derjenige in der Situation braucht. Bei mir sind es Patienten, die mehr oder weniger starke Schmerzen haben und in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Wir sehen die Not oder das Leid unseres Gegenübers und unser innigstes Ziel es, diesem Mensch sein Leben etwas zu erleichtern  bzw. ihn darin zu bestärken, sein Leben selbst zu tragen.

Als Angehöriger „helfender Berufe“ nehmen wir den Menschen zur Diagnostik vor uns wahr, um ihm weiterhelfen zu können, ihm die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen bzw. die entsprechende Therapie mit ihm auszuwählen. Genauso ergeht es auch vielen Müttern und auch Menschen in Führungspositionen. Der Blick wird auf die Bedürfnisse der Familienmitglieder, der Mitarbeiter und des Unternehmens gelenkt und damit verschwindet man selbst aus seinem eignen Blickfeld. 

So sind wir Tag für Tag, Jahr für Jahr immer mehr darauf trainiert, den Fokus auf den Anderen zu lenken. Dabei geraten wir in Gefahr,  uns selbst zu vergessen,  uns zu verausgaben und in einem Burnout zu landen. Deshalb ist wichtig, uns an uns selbst zu erinnern. Achtsamkeit ist dabei ein wundervoller Begleiter.

 

Mein Tipp für Sie: 

Stellen Sie sich immer wieder im Alltag die Frage:

                       Was ist gerade wichtig für mich?

                           Auf was will ich meine Aufmerksamkeit – meinen Fokus lenken?

 

 Wenn Sie sich dabei  egoistisch vorkommen, dann ist das auch nur ein „Vorurteil“  Ihres Verstandes. Glauben Sie wirklich, dass Ihnen Ihre Mitmenschen egal sind,  wenn Sie innerhalb von 24 Stunden ein paar Minuten oder Stunden oder vielleicht  auch einmal einen Tag lang an sich selbst denken? Ich glaube das nicht!  Wenn Sie es kommunizieren, dass Sie gerade eine kleine Verschnaufpause  einlegen, werden diese Menschen warten und sich freuen, wenn Sie wieder voller Energie für sie da sind. Außerdem können Sie so ein wunderbares Vorbild für Ihre Kinder und Mitarbeiter sein.

 

Also: Nehmen Sie sich selbst – bewusst wahr!

Am 26. März erscheint mein erster Newsletter: „LEBENS-Impulse“

Hurra! Meine Vorfreude wächst. Ihre auch?

Am 26. März erscheint mein erster Newsletter mit dem Titel „LEBENS – Impulse“.

 

Inhalt wird sein:


1. Körperwissen: z.B. Blogartikelserie über Osteopathie mit faszinierenden Wissen über unseren menschlichen Körper

Mein Ziel ist Menschen über das WUNDERWERK des menschlichen Körpers zu informieren und Erfahrungen zu erzählen.
Von A wie die Arbeitsweise über die Geburtsstunde der Osteopathie 1874, meinen Weg zur Osteopathie, über die verschiedenen Zusammenhänge der verschiedenen Körpergewebe (Faszien, Muskeln, Organe, Nerven, Knochen) bis Z zum Ziel einer osteopathischen Behandlung.

2. Sprachimpulse für eine dynamische Kommunikation: Wie kann ich mit mir und auch mit meinem Gegenüber wertschätzender Reden.

3. kurze Achtsamkeitsübungen für mehr Selbstwahrnehmung

Wenn Sie neugierig sind melden Sie sich in meinem untenstehenden Newsletter an.
Ich freu mich auf Sie.

Neu: Körperpsychotherapie

Am 10. Januar habe ich meine Ausbildung zum IMpuls®-Körper – Gestalt – Coach abgelegt.

Bei dieser körperpsychotherapeutischen Behandlungsart werden im Wechselspiel osteopathische Griffe mit gestalttherapeutischer Gesprächsführung verbunden. Die Beziehung zwischen Ihnen als Klient und mir ist dabei das wichtigste Instrument. Am Ende des individuellen Lösungsprozess steht die Integration eines Teils, der Sie in alltäglichen Situationen hindert Ihre Ziele (private oder berufliche) zu erreichen bzw. erfüllt zu bekommen.